Die erste Pfingstferienwoche hat uns ins wunderschöne Bad Griesbach verschlagen. Es war das erste Mal, dass wir für ganze 5 Tage dort waren – und eines vorweg: Die Zeit ist wie im Flug vergangen! Zusammen mit meiner Frau, unserem Junior, unserem Sohn Aron und unserem kleinen Hund ging es ins Hartl’s Parkhotel.
Wir hatten die sehr schöne Rottaler Stuben Suite, die uns wirklich jede Menge Platz geboten hat. Mit der Kombination aus hervorragendem Essen am Abend und einer tollen Wellnesslandschaft haben wir uns rundum wohlgefühlt. Perfekt, um nach einem langen Tag auf dem Platz abzuschalten!
Denn für mich hieß es in diesen Tagen natürlich: Golf, Golf und nochmals Golf. Während die Familie entspannte, zog es mich auf die Fairways.
Die großen Drei:
Hügel, Höhenmeter und Cybercart-Power
Ich habe mir die drei großen 18-Loch-Plätze des Quellness Golf Resorts vorgenommen, die ich ganz besonders mag: Uttlau, Brunnwies und Lederbach.
Ich liebe einfach dieses hügelige Gelände, wenn es ständig bergauf und bergab geht. Früher war das extrem kräftezehrend, aber dieses Mal hatte ich meinen heimlichen Helden dabei: Meinen Cybercart von Alphard. Damit verliert selbst der steilste Anstieg seinen Schrecken. Man schafft jede Steigung absolut spielend, spart enorm viel Kraft und kann sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: die Schläge.
Hier ein paar kurze Eindrücke zu den drei Meisterschaftsplätzen:
St. Wolfgang Golfplatz Uttlau:
Eine perfekte Mischung. Der Platz bietet flachere Bahnen in der Ebene, aber auch knackige, hügelige Passagen über einen Höhenrücken mit Abschlägen ins Tal. Nach der Runde wartet der historische, 400 Jahre alte Gutshof Uttlau – bayerische Idylle pur.
Golfplatz Brunnwies:
Ein echtes Meisterwerk und das erste Design von Bernhard Langer in Bad Griesbach. Der Meisterschaftsplatz besticht durch breite Fairways, die harmonisch in die Natur eingefügt sind, aber auch durch stark ondulierte Grüns und strategisch platziertes Wasser. Ein toller „Best of“-Kurs, der einfach Spaß macht.
Golfplatz Lederbach:
Das ist der wohl außergewöhnlichste und sportlichste Platz im Resort. Das Gelände ist fast schon alpin und bietet bei klarer Sicht fantastische Ausblicke bis in die Alpen. Berühmt-berüchtigt ist der „Herzschlaghügel“ an Bahn 9 – ein Par 4, bei dem es zum Grün hinauf satte 48 % Steigung zu bewältigen gilt. Ohne E-Trolley brennt hier die Lunge!
Nachmittags-Challenge am Golfodrom: Der Geheimtipp „Engled“
Nach den großen Runden war der Golftag aber noch nicht vorbei. Am Nachmittag ging es zum Trainingszentrum Golfodrom, wo ich mit meinem Sohn Aron die 9-Loch-Plätze unsicher gemacht habe. Wir haben eine kleine Challenge gestartet, wer die Plätze besser spielt. Natürlich mit einer kleinen Erleichterung für ihn – was im Umkehrschluss bedeutete: Ich durfte mir absolut keine Fehler erlauben!
Die beiden Plätze Pfeiffer (ideal fürs präzise kurze Spiel) und Jagl (knackige Bahnen mit viel Up and Down) kannten wir schon aus dem letzten Jahr. Zum ersten Mal haben wir dieses Mal aber den dritten Platz im Bunde gespielt: Engled.
Und ich muss sagen: Engled ist der absolute Favorit! Unter den drei 9-Loch-Plätzen ist er der „Große“ mit sechs Par-3- und drei Par-4-Löchern. Er ist fahrtechnisch anspruchsvoll, fordert richtig gute Schläge aus allen Lagen und Entfernungen und ist landschaftlich wunderschön gelegen. Für mich ist der Platz fast schon ein kleiner Geheimtipp für eine schnelle, aber vollwertige Runde. Wenn ich das nächste Mal in Bad Griesbach bin, werde ich den garantiert noch zwei- bis dreimal spielen!
Fazit: Aktiv, erschöpft und glücklich
Es waren unglaublich aktive Tage. Mein Schrittzähler stand am Ende des Tages meistens bei rund 25.000 Schritten. Aber genau so muss ein Urlaub für mich sein: Tagsüber auspowern auf dem Golfplatz, am Spätnachmittag im Wellnessbereich die Muskeln regenerieren und abends fantastisch essen mit der Familie.
Bad Griesbach, du hast uns nicht zum letzten Mal gesehen. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!